Meine Arbeit und mein Selbstverständnis als Bürgermeister

Mit Weitblick planen

Für eine erfolgreiche Ortsentwicklung benötigen wir ein langfristiges Konzept mit definierter Agenda. Mit dem ISEK (Integriertes Städtebauliches Entwicklungskonzept) für den Ortskern und dem Rahmenplan für die Schotterfläche, die wir gemeinsam mit Ihnen erarbeitet haben, haben wir einen Maßnahmenkatalog mit Prioritätenliste für einen Großteil der vor uns liegenden Herausforderungen erstellt. Gerade in unserer angespannten Finanzsituation, bei der immer mögliche umsetzbare Projekte gegeneinander abgewogen werden müssen, kommt dem Finanzplan als strategischer Zielvereinbarung eine besondere Bedeutung zu. Jedes Jahr müssen wir unsere Agenda neu bewerten und justieren. Mit dem Gemeinderat und unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger erweitern wir regelmäßig unsere Agenda zu einem umfassenden zukunftsweisenden Gesamtkonzept.

Bahnfläche – Lebensmittelmarkt – Kindergarten ???? Reihenfolge+Aufbau+momentan

Unser Kindergarten muss neu gebaut werden, da eine Sanierung insbesondere auch im Hinblick auf die heutigen Anforderungen an Kinderbetreuung und -krippe nicht wirtschaftlich wäre. Gleichzeitig soll ein neuer Lebensmittelmarkt als Vollsortimenter entstehen.
Schon sehr früh bin ich auf verschiedene Investoren zugegangen, um ein kostengünstiges Konzept dafür zu entwickeln. Mit einem Kobi-Bau aus Markt und KiGa wollen wir Kosten sparen. Ich war mit zahlreichen Behörden in intensivem Austausch, um ein für alle Seiten tragbares und rechtssicheres Finanzierungsmodell auszuloten, bei dem wir als Gemeinde trotzdem die staatliche Förderung von circa 2 Mio Euro nutzen können. Für die juristische Prüfung der einzelnen Verfahrensschritte und Verträge haben wir eine spezialisierte Kanzlei beauftragt.
Noch dieses Jahr wollen wir mit einem Investor einen Vertrag abschließen, der das entsprechende Grundstück in der Nähe des alten Bahnhofs kauft, um dort einen Lebensmittelmarkt und einen Kindergarten zu bauen. Wir haben uns das ehrgeizige Ziel gesetzt den Kindergarten und den Lebensmittelmarkt Ende 2029 zu eröffnen.

Feuerwehrhaus

Auf dem Weg zu einem neuen Feuerwehrhaus für Heigenbrücken sind wir grundlegende Schritte weitergekommen (Grundstückskauf, Machbarkeitsstudie, Vorplanung) und werden diesen Weg konsequent weiterverfolgen.

Nachdem das „Waldaschaffer Modell“ von der Regierung juristisch geprüft und genehmigt worden ist, erscheint es auch für unser Feuerwehrhaus eine Option. Demnach wird - vereinfacht gesagt - die gesamte Planung und der Bau an einen Generalunternehmer vergeben, der das Feuerwehrhaus baut und auf diese Weise zu einem günstigen Festpreis anbieten kann. Durch die Bauweise als „Industriehalle“ mit integrierten Funktionsräumen wird eine günstige Bauweise als Basis angestrebt. Bei der genauen Prüfung der Detailanforderungen sind weitere Einsparmöglichkeiten gegeben. Diese genauen Anforderungsdetails werden wir in einem Arbeitskreis aus Vertretern der Feuerwehr und des Gemeinderates als nächstes ausarbeiten, um für dieses Mammutprojekt eine bezahlbare Lösung zu finden.

Alter Bahnhof – Waldakademie

Mit dem alten Bahnhof haben wir uns als Gemeinde mit unseren Partnern Herrn Professor Hofmann (Hopro GmbH&Co. KG) und Herrn Prengel (raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung mbH) für die Waldakademie (Bildungseinrichtung „Wald und Gesellschaft“ des Landes Bayern) beworben. Mit Herrn Hofmann (Professor für Immobilienentwicklung und -management an der TH Aschaffenburg) pflegen ich bereits seit einiger Zeit einen engen Kontakt, aus dem sich bereits ein einige Seminararbeiten seiner Studenten zu heigenbrückener Themen ergeben haben. Die Waldakademie wäre ein Aushängeschild für unseren Ort und hätte Strahlkraft für die Entwicklung der freien Bahnfläche. Mit unserem stimmigen Konzept haben wir durchaus Chancen uns gegen die 9 Mitbewerber aus dem Landkreis durchzusetzen.

Wertschätzende Gemeinschaft

Grundlage für eine gut funktionierende Ortsgemeinschaft ist der gegenseitige Respekt vor jeder und jedem Einzelnen.  Verschiedene Meinungen wird es immer geben. Das ist auch gut so.

Offene Diskussion, sachliche Auseinandersetzung und Respekt vor anderen Meinungen sind für mich Grundlage guter Entscheidungen.

Das bedeutet, dass auch andere Perspektiven und Ideen ernst genommen, durchdacht und gegebenenfalls weiter verfolgt werden. Bedenken müssen berücksichtigt werden. Meine persönliche sachorientierte Einschätzung vertrete ich klar und deutlich.  Eine abweichende Entscheidung des Gemeinderates vertrete ich dennoch nach außen hin überzeugend, da es eine Entscheidung ??????

Bürgernähe und Bürgerbeteiligung

„Wir mit Euch!“ – Das ist mein Motto!

Ich bin immer erreichbar und habe ein offenes Ohr für alle Beteiligten und alle Anliegen (meine Telefonnummer steht im Blättchen). In der Bürgerfragestunde können einfache Fragen direkt im Gemeinderat gestellt werden.

Unter „Aktuelles aus dem Rathaus“ berichte ich regelmäßig im Blättchen und auf der Webseite. Mit dem vierteljährlichen Sachstandsbericht im Gemeinderat gebe ich eine Zwischenstand zu laufenden Projekten.

Beim Bürgerstammtisch des ABV informiere ich und diskutiere mit Ihnen über aktuelle Themen der Gemeinde.

Mir war es wichtig bei der Erstellung des Rahmenplans und des ISEK sowie in anderen Bereichen verschiedene direkte Bürgerbeteiligungsformen einzusetzen („World-Café“, Jugend-Workshop, Dorf-Spaziergang usw.), um ein möglichst breites Meinungsbild aus der Bevölkerung zu erhalten und Ihre Ideen und Kompetenzen einzubeziehen und zu nutzen.

Als Zeichen, dass alle neuen Bürgerinnen und Bürger in unserer Gemeinschaft herzlich willkommen sind, begrüße ich jede und jeden persönlich und heiße auch jedes Neugeborene durch eine persönliche Gratulation der Eltern willkommen.

Dies alles sind Elemente einer bürgernahen und transparenten Gemeinde, die ich eingeführt habe und mit Leben fülle.

Schließlich sollen auch die verpflichtenden jährlichen Bürgerversammlungen nicht unerwähnt bleiben, über die es ebenso eine direkte Austauschmöglichkeit zu aktuellen Themen gibt.

Gemeinderat

Zusätzlich zu den ausführlichen Sachstandsberichten zu den einzelnen Themen, die jedes Mitglied des Gemeinderats vor einer Gemeinderatssitzung zur Einarbeitung erhält,  informiere ich jeden Freitag über den Status laufender Projekte und wichtiger Termine, damit der Gemeinderat sich informieren kann und auf dem Laufenden bleibt.

Wir bearbeiten so viele Großprojekte gleichzeitig, wie noch nie. Deshalb brauchen wir einen handlungsfähigen Gemeinderat, der konstruktiv zusammenarbeit. Damit wir mit dem neuen Gemeinderat zusammenfinden und durchstarten können, habe ich gleich im Juni eine Klausurtagung angesetzt.